13.09.2025, 15:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2025, 15:39 von Fredeswind.)
Also, wir sind uns einig, Gespenster existieren nicht“, folgerte Fredeswind. - „Huhuhu, Huhuhu!“ - „Dann sollten wir diesem Geräusch vielleicht mal auf den Grund gehen.“ Sie schauten sich genauer um, konnten die Geräuschquelle jedoch nicht ausmachen. Fredeswind kletterte sogar in die Turmküche hinunter. Sie rief ihrer zurückgebliebenen Freundin zu: „Hier unten ist auch nichts!“ - „Huhuhu, Huhuhu!“ - „Vielleicht ist es der Wind, der durch den Kamin heult.“, mutmaßte Fanny. „Aber heute ist es absolut windstill.“, entgegnete Fredeswind, die Leiter wieder emporsteigend.
- „Huhuhu, Huhuhu!“ - „So allmählich gruselt es mir“, sprach Fanny kleinlaut. „Ja, mir geht es ähnlich, läuft mir doch auch schon ein kalter Schauer den Rücken hinunter. - Aber Gespenster gibt es nicht! Basta!“, beharrte Fredeswind auf ihrer Meinung. Das ermutigte beide wieder und sie beschlossen die nächste Treppe hochzusteigen. Wieder fluchte Fanny: „Verdammich!“, wohl zum hundertsten Mal wünschte sie sich ihre Hose herbei. „Was hast du denn die ganze Zeit?“, „fragte Fredeswind nach. „Dieser verdammte Rock! Jetzt bin ich schon wieder über dies verflixte Teil gestolpert!“
Nachdem ihr Fredeswind gezeigt hatte, wie sie ihren Rock anheben müsse um nicht zu stolpern, fiel es Fanny schon etwas leichter die nächste Treppe zu nehmen. - „Huhuhu, Huhuhu!“ -, das schauerliche Rufen wurde lauter.
Fanny schaute sich vorsichtig um. Aber auch hier – nichts! - Der Einrichtung nach könnte es der Wohnraum sein, stellte Fanny für sich fest. - „Huhuhu, Huhuhu!“ Unsicher blickten sie sich an. Gleichzeitig stießen sie hervor: „Aber es gibt keine Gespenster!“
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

