11.01.2026, 20:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.01.2026, 20:54 von FreiErfunden.)
Das klingt nach vielen Versuchen.
Meine, es ist zwar egal, wessen Armee usw. diese Mützen wirklich hatte, will da nicht Haaspalten... Ist ja nur Spielzeug und soll Spaß machen.
Nur aus Fachsimpelei allerdings, ist das meinen Recherchen nach, keine österreichische Mütze bzw. normale Soldaten-Grenadiermütze, sondern eine Offiziersmütze der Grenadiere...
Also auch nicht direkt Österreich.. Also K&K schon ja, aber die Region ist belgisch. Die Habsburger waren ja überall, außer Frankreich auf dem großen Festland Kontinent Europa dieser Zeit...
Nach der Seite habe ich es als Südlichen-Niederlanden verstanden von Belgischen... aus S-Niederlanden rekrutiert, einer "vergessenen Regiment-Dings".
Dann auch "nur" für Offiziere mit dieser Frontplatte.
Belgier in Habsburgs Diensten. Regimenter und Persönlichkeiten der Südlichen Niederlanden in der k.k. Armee 1756-1815
" Frontplatten von Grenadiermützen, vermutlich Offiziersmützen, um 1809.
Ab etwa 1904 wurden die Platten zunehmend durchbrochener gestaltet,
insbesondere bei Offizieren.
Die Krone des Heiligen Römischen Reiches ist noch auf einem der Modelle zu sehen,
nicht aber auf dem anderen, jüngeren,
das die österreichische Kaiserkrone sowie das Monogramm von Franz I und II. zeigt." Maria Theresia, als Erbin von Kaiser Franz I, wurde hier meiner Meinung nach in der Quelle "Vergessen".
Die belgischen Einheiten wurden allgemein als "wallonisch" bezeichnet und in den "Niederlanden" rekrutiert. Es gab insgesamt fünf derartige Infanterieregimenter, mehrere Freikorps, ein Kavallerieregiment, Artillerie- und Pioniertruppen, kurz:
Die Keimzelle einer richtig gehenden nationalen Armee.
Diese Einheiten bewährten sich während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) gegen die Preußen unter Friedrich II.
Die österreichischen Siege u.a. von Kolin, Hochkirch, Domstadtl und Adelsbach waren maßgeblich auf sie zurückzuführen.
Gegen das revolutionäre Frankreich waren die "National-Regimenter" - wie sie in den Österreichischen Niederlanden genannt wurden
- unter anderem in Neerwinden, Valenciennes, Fleurus, Würzburg, Stockach, Trebbia und Marengo im Einsatz.
Von der glorifizierenden Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts einmal abgesehen,
bestätigen auch die Archive und die Zeugnisse ihrer einstigen Gegner die Qualität und Professionalität der "Wallonen".
Auch auf intellektueller Ebene leisteten die Belgier ihren Beitrag, was ebenfalls nur unzureichend anerkannt wurde.
Prinz Charles-Joseph de Ligne war, wie man weiß, der wohl bedeutendste österreichische Militärtheoretiker des 18. Jahrhunderts,
doch gab es neben ihm noch zahlreiche andere flämische, wallonische und Brüsseler Offiziere,
die dank ihrer Fähigkeiten als Taktiker, Ingenieure, Zeichner und Kartographen in der kaiserlichen Armee tätig waren.
Dies hing mit einer belgischen Besonderheit zusammen,
nämlich dem hohen Bildungsniveau und dem materiellen Wohlstand der Niederlande innerhalb der vielen habsburgischen Besitzungen.
Heraldisches Symbol für Kaisermacht, das besonders im Heiligen Römischen Reich (HRR) ...
Dieses Motiv steht für die Kontinuität der römischen und byzantinischen Kaisertradition,
wobei der Adler in seiner zweiköpfigen Form das Kaiserhaus,
das Zepter die weltliche Herrschaft und der Reichsapfel (Globus cruciger) die christliche Weltherrschaft repräsentiert
Das neuere Symbol, österreichische Kaiserkrone, wie auf der Mütze (Südniederländische Grenadier...):
https://www.ima-usa.com/products/origina...1072212037
Es war wohl tatsächich ein Bärenfell.
Original Österreichische Grenadiermütze:
Möglicherweise, auch wie ich es gelesen habe, unterliegt so eine Mütze auch einer "Evolution" und später wurden die Hinteren und die seitlichen Klappen hinzugefügt.
Auch sind Designanpassungen immer möglich, denke ich.
Meine, es ist zwar egal, wessen Armee usw. diese Mützen wirklich hatte, will da nicht Haaspalten... Ist ja nur Spielzeug und soll Spaß machen.
Nur aus Fachsimpelei allerdings, ist das meinen Recherchen nach, keine österreichische Mütze bzw. normale Soldaten-Grenadiermütze, sondern eine Offiziersmütze der Grenadiere...
Also auch nicht direkt Österreich.. Also K&K schon ja, aber die Region ist belgisch. Die Habsburger waren ja überall, außer Frankreich auf dem großen Festland Kontinent Europa dieser Zeit...
Nach der Seite habe ich es als Südlichen-Niederlanden verstanden von Belgischen... aus S-Niederlanden rekrutiert, einer "vergessenen Regiment-Dings".
Dann auch "nur" für Offiziere mit dieser Frontplatte.
Belgier in Habsburgs Diensten. Regimenter und Persönlichkeiten der Südlichen Niederlanden in der k.k. Armee 1756-1815
" Frontplatten von Grenadiermützen, vermutlich Offiziersmützen, um 1809.
Ab etwa 1904 wurden die Platten zunehmend durchbrochener gestaltet,
insbesondere bei Offizieren.
Die Krone des Heiligen Römischen Reiches ist noch auf einem der Modelle zu sehen,
nicht aber auf dem anderen, jüngeren,
das die österreichische Kaiserkrone sowie das Monogramm von Franz I und II. zeigt." Maria Theresia, als Erbin von Kaiser Franz I, wurde hier meiner Meinung nach in der Quelle "Vergessen".
Die belgischen Einheiten wurden allgemein als "wallonisch" bezeichnet und in den "Niederlanden" rekrutiert. Es gab insgesamt fünf derartige Infanterieregimenter, mehrere Freikorps, ein Kavallerieregiment, Artillerie- und Pioniertruppen, kurz:
Die Keimzelle einer richtig gehenden nationalen Armee.
Diese Einheiten bewährten sich während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) gegen die Preußen unter Friedrich II.
Die österreichischen Siege u.a. von Kolin, Hochkirch, Domstadtl und Adelsbach waren maßgeblich auf sie zurückzuführen.
Gegen das revolutionäre Frankreich waren die "National-Regimenter" - wie sie in den Österreichischen Niederlanden genannt wurden
- unter anderem in Neerwinden, Valenciennes, Fleurus, Würzburg, Stockach, Trebbia und Marengo im Einsatz.
Von der glorifizierenden Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts einmal abgesehen,
bestätigen auch die Archive und die Zeugnisse ihrer einstigen Gegner die Qualität und Professionalität der "Wallonen".
Auch auf intellektueller Ebene leisteten die Belgier ihren Beitrag, was ebenfalls nur unzureichend anerkannt wurde.
Prinz Charles-Joseph de Ligne war, wie man weiß, der wohl bedeutendste österreichische Militärtheoretiker des 18. Jahrhunderts,
doch gab es neben ihm noch zahlreiche andere flämische, wallonische und Brüsseler Offiziere,
die dank ihrer Fähigkeiten als Taktiker, Ingenieure, Zeichner und Kartographen in der kaiserlichen Armee tätig waren.
Dies hing mit einer belgischen Besonderheit zusammen,
nämlich dem hohen Bildungsniveau und dem materiellen Wohlstand der Niederlande innerhalb der vielen habsburgischen Besitzungen.
Heraldisches Symbol für Kaisermacht, das besonders im Heiligen Römischen Reich (HRR) ...
Dieses Motiv steht für die Kontinuität der römischen und byzantinischen Kaisertradition,
wobei der Adler in seiner zweiköpfigen Form das Kaiserhaus,
das Zepter die weltliche Herrschaft und der Reichsapfel (Globus cruciger) die christliche Weltherrschaft repräsentiert
Das neuere Symbol, österreichische Kaiserkrone, wie auf der Mütze (Südniederländische Grenadier...):
https://www.ima-usa.com/products/origina...1072212037
Es war wohl tatsächich ein Bärenfell.
Original Österreichische Grenadiermütze:
Möglicherweise, auch wie ich es gelesen habe, unterliegt so eine Mütze auch einer "Evolution" und später wurden die Hinteren und die seitlichen Klappen hinzugefügt.
Auch sind Designanpassungen immer möglich, denke ich.

