17.01.2026, 11:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2026, 11:35 von Fredeswind.)
Mit einer lauten Fanfare eröffneten die Trompeter schließlich gekonnt die Ritterspiele. Zuerst durften die Gastgeber antreten. Die beiden Zwerge Pippin und Richwin ritten mit ihren kleinen Pferden aufeinander zu und versuchten sich mehrmals gegenseitig aus dem Sattel zu stoßen. Schließlich gelang es Richwin den Gegner zu treffen, der verlor seine Lanze. Nach den Regeln eines Turniers hätte jetzt der Schwertkampf folgen müssen. Das war aber bei einem Schaukampf hier nicht üblich und Richwin wurde zum Sieger ernannt.
Atemlos verfolgte, insbesondere Fanny, die noch nie ein Turnier gesehen hatte, das Geschehen. So reihten sich Turnierpaare an Turnierpaare. Eine weitere Fanfare verkündigte jedes Mal den Beginn für die neuen Kontrahenten. Die Gewinner der Duelle mussten gegen den folgenden Sieger antreten. Die Luft war erfüllt von Pferdegetrappel, Krachen der Lanzen auf die Schilde, hin und wieder hörte man auch mal einen Spieß bersten. Ständig wurde laut angefeuert und geklatscht.
Währenddessen herrschte auch auf der Wiese reger Betrieb. An verschiedenen Stellen wurden lange Festtafeln errichtet und üppig bestückt.
Einige Besucher hatten sich bereits dorthin zurückgezogen und eröffneten allmählich das Festessen. Schon bald waltete da und dort eine prächtige Laune, die von einem Spielmann angeheizt wurde.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

