05.03.2026, 16:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2026, 16:17 von Fredeswind.)
Am Nachmittag war es wärmer geworden und Fanny meinte: „Vielleicht sollten wir jetzt doch mal Schnee schieben. Wir sehen ja kaum den Himmel.“ Fredeswind stimmte seufzend zu: „Mh, da wird uns wohl nichts anderes übrigbleiben. Also lass uns mit Ausbuddeln anfangen.“ Nach einer deftigen Brotzeit packten sie die Schneeschaufeln und legten los.
Das war nun aber doch ein größeres Unterfangen. Langsam und mühsam kamen sie vorwärts. Vom Weg gab es keine Spur mehr. Nur anhand der beinahe ganz eingeschneiten Futterstelle konnten sie sich halbwegs orientieren.
Nach und nach arbeiteten sie sich weiter vor. Dann zeigte Fredeswind nach vorne und sagte: „Da ist kein Weiterkommen mehr, der Schnee liegt ja meterhoch! Da sind ja die Schneemengen ums Haus herum gar nichts dagegen.“ Fanny antwortete: „Jetzt wissen wir, dass es tatsächlich eine Lawine war, die uns heute Nacht mit ihrem Gerumpel aus dem Schlaf gerissen hat. Die haben schon gewusst, weshalb sie die Hütte im Schatten der Felswand gebaut
haben.“ Ihre Freundin nickte. Für heute reichte es ihnen und sie beschlossen den Rest des Tages zu faulenzen.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

