09.03.2026, 09:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.03.2026, 09:25 von Fredeswind.)
Das Rodeln machte ihnen besonders Spaß. Dafür waren die Bedingungen auch nahezu perfekt. Anuk und Kuna begleiteten sie treu, bald lernten es die beiden die Schlitten bergan zu ziehen. Die Freundinnen mussten ihnen nur folgen, rasten dann den Berg auf den Schlitten hinunter, während die Hunde, manchmal auch purzelbaumschlagend, den Hang hinabjagten um mit den Freundinnen Schritt halten zu können.
Wenn sie lange genug draußen blieben, standen sie träumend im rosafarbenen Sonnenuntergang bis die Sonne hinter dem letzten Berggipfel völlig verschwunden war. Dann hieß es aber schnell ab nach Hause, weil es im Nu dunkel wurde.
Auch der vereiste Weg vor ihrer Hütte war schließlich wieder abgetaut. Erneut versuchten sie zur Fahrstraße durchzukommen. Nach ein paar hundert Metern war der Pfad hinter der letzten Kurve leider zugeweht worden. Nach wie vor gab es also kein Durchkommen und so machten sie sich auch dieses Mal wieder unverrichteter Dinge auf den Rückweg.
Schnell neigte sich ihre übrige Zeit dem Ende zu. Morgen in aller Frühe sollte es nun soweit sein, dass sie wieder ins Tal hinabgebracht werden würden. Deshalb räumten sie das Häuschen auf und packten ihre sieben Sachen. Danach brachen sie zu einem letzten Spaziergang auf. Dieses Mal erreichten sie auch endlich den Hauptweg, der konnte aber noch nicht befahren werden. Es sah aus, als wäre weiter unten ebenso eine Lawine abgegangen, die die Bergstraße versperrte. Beide nahmen das mit Humor, so leicht konnte sie nichts mehr erschüttern und Fredeswind meinte: „Und wenn schon, dann bleiben wir eben doch ein bisschen länger hier.“ Fanny erwiderte lachend: „Genau, wo wir uns hier oben gerade so gut eingelebt haben. Kein Handyempfang, kein Hundesalon, keine Regierungsgeschäfte also kein Stress. Was kann man sich mehr wünschen als Entspannung pur.“ „Und das bisschen Schneeschippen, machen wir jetzt mit links.“, kicherte ihre Freundin.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

