31.05.2026, 14:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.05.2026, 14:30 von Fredeswind.)
11. KAPITEL
Epilog
Nach ihrem abenteuerlichen Winterurlaub hatten sich Fredeswind und Fanny voneinander verabschiedet und gingen vorerst wieder ihren gewöhnlichen Tätigkeiten nach. Während die Königin ihre Regierungsgeschäfte wieder aufnahm, arbeitete Fanny ihre aufgeschobenen Termine im Hundesalon ab. Alles lief wieder seinen geordneten Gang und die Alltagsroutine war somit schnell zurück.
Viele Monate waren vergangen, seit sich die Freundinnen Lebewohl gesagt hatten. Frühling und Sommer waren vorüber, der Herbst hatte Einzug gehalten und brachte bald die ersten Schneefälle mit sich. Es war höchste Zeit sich wiederzusehen. Wie herrlich wäre es mal wieder zusammen Ferien am Meer zu machen, überlegte Fredeswind, als sie zu Bett gegangen war. Darüber schlief sie ein und fing an zu träumen:
Sie lagen im Liegestuhl in der warmen Sonne und frönten dem Nichtstun. Anuk und Kuna spielten derweil am Strand.
Doch bald wurde das den beiden Freundinnen zu langweilig. Fanny stupste Fredeswind an und meinte, wenn sie schon hier wären, könnten sie ja mal wieder zum Surfen gehen. Und eh sich Fredeswind versah, stand ihre Freundin auf dem Surfbrett und gab sich den Wellen hin.
Fredeswind dachte so bei sich: „Ob ich wohl noch surfen kann?“ Es war schon eine ganze Weile her, seit sie das Surfen gelernt hatte. Und ‚Schwupps‘, stand auch sie auf dem Surfbrett und jagte mit Fanny zusammen durch die rollenden Wogen. Ach, was war das für ein überwältigendes Gefühl der Freiheit, so auf den Wellen zu tanzen. Und wider Erwarten ging es tatsächlich gut.
Aber es war auch ganz schön anstrengend und beide beschlossen nach einer Weile eine Pause einzulegen. Sie lauschten der Brandung die gegen das Ufer platschte, sie merkten erst jetzt, wie sehr sie dieses Geräusch vermisst hatten und stellten fest, dass es für sie den Inbegriff von Urlaub darstellte.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

