Und so sausten unsere Helden durch Zeit und Raum, bis sich plötzlich das mit Windows betriebene Navigationssystem des Fahrstuhls durch die Dimensionen dazu gezwungen sah, ein Update durchzuführen und zu diesem Zweck den Betrieb vorübergehend einzustellen. Dazu fuhr es quantentheoretisch quasi "rechts ran", und so machte die halbe glorreiche Rote Armee eine kleine Rundreise durchs Weltall. Dabei war es vielmehr ein Schnappschuß des Universums, eine wortwörtliche "Eis-Zeit": der gnadenlose und unaufhaltsame Gang der Dinge war eingefroren. Obwohl, eigentlich fand die Zeit gar mehr nicht statt, sie war bedeutungslos geworden. Selbst die Zeit kommt niemandem hinterher, wer SOOO schnell und von einem sich mädchenhaft anstellenden Navigationssystem gesteuert unterwegs ist.
Der Trip einmal durch die Unendlichkeit und zurück in unendlich kurzer Zeit führte die Passagiere dieses lustigen Reisegefährtes unter anderem am Rendezvous der Galaxien M51 und M53 vorbei, die sich wie aneinander berauschend umwarben und umkreisten, um schließlich eine tantrische Vereinigung miteinander geschehen zu lassen und so zu einem neuen und wundervollen Ganzen zu verschmelzen. Und sich danach darum streiten, wer den Abwasch macht und ob Tanzen Sport ist oder nicht.
Als das Navigationssystem so freundlich war, die intensive Beschäftigung mit sich selbst einzustellen (wobei nach Einschätzung des Autors die intensive Beschäftigung mit sich selbst als Masturbation bezeichnet werden kann, was durchaus ebenfalls seiner Meinung nach als Nachweis für künstliche Intelligenz verstanden werden könnte: ich onaniere, also bin ich.), stellte es fest, daß der Warp-Lift inklusive Passagiere inzwischen ein wenig von Kurs und Zeitplan abgekommen war und beschloß, den durch das letzte Update freigeschalteten unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb zu aktivieren, um die berechnete und prognostizierte Ankunft in Zeit und Raum noch irgendwie realisieren zu können.
Und tatsächlich war diese Maßnahme dazu geeignet, den TimeAndSpaceWarpFahrstuhl augenblicklich zur Ankunftszeit an den Zielort zu teleportieren. Leider provozierte dieses Manöver das Auftreten einer enormen Unwahrscheinlichkeit, in diesem Fall das Manifestieren des freien Falls eines Schweizer Parlamentswals in Begleitung einer Petunie unbekannter Herkunft, die am 28. Oktober 1866 in Formation Richtung Erdkern stürzten und so den Schweizern im Rahmen der eben deswegen stattfindenden Parlamentswahlen zumindest eine von 7 geplanten Verfassungsänderungen brachte, nämlich der Gleichstellung der Juden in Bezug auf ihre Bürgerrechte. Sogar einem Schweizer leuchtete es nicht ein, daß den Juden, die im Rahmen von Napoleons Schweiz-Tournee ins Land gekommen waren, dort (fast) volle Bürgerrechte zugestanden wurde, während die „nativen“ Helvetien-Hebräer Bürger 3. Klasse waren und dort nur in zwei Ortschaften ghettoisiert siedeln durften.
Allmählich schien die Reise zu ihrem Ende zu kommen, überall wuselten lustige, bunte magische Sternchen herum. Wie diese langsam verblaßten, gaben sie sukzessive den Blick auf eine von einem strahlenden Sonnenschein illuminierte Bergwelt frei, die zwei Eingeborene als Kulisse für… die intensive Beschäftigung miteinander nutzten.
Wobei die Angehörigen unserer Reisegruppe durch Raum & Zeit genau DIES konstatierten (nämlich die Anwesenheit der BÖSEN Sonne UND kopulierender Einheimischer) und diagnostizierten, daß sie angekommen sind (also unsere halbe glorreiche Rote Armee, nicht kopulierende, eingeborene Sonnen) , sie raus wollen, ihnen schlecht ist und daß übrigens Karthago zerstört werden sollte (sic).
Die beiden Einheimischen schienen entschlossen zu sein, sich nicht im Ergehen inspirierender Beischlafpraktiken stören zu lassen. Und so hatte unsere halbe glorreiche Rote Armee Gelegenheit, die fruchtbare Gegend, „Gute Nacht“, Fuchs, Hase, Karnickel, Goldfische und vermeintliche Frühstücksgemsen beziehungsweise es auf Schweizerisch treibende Bergheinis ausgiebig zu bewundern.
Wobei nach Meinung des Autors jemand, der Beischlaf in beinahe unzugänglichen Felshängen
zu praktizieren pflegt, sich ob seines geistigen Gesundheitszustandes in frage stellen lassen darf.
Mißmutig beäugt von den einheimischen Schnackelgemsen entstiegen unsere Helden dem Warp-Aufzug und stürmten lärmend wie ein entfesselter Mob britischer Touristen die nähere Umgebung, um sie in Augenschein zu nehmen (also die Umgebung, nicht britische Touristen).
Bunny Ballerina schien vom Treiben der Schweizer Bergbonobos angeregt einen Felsen im Flußbett besteigen zu wollen, bestand allerdings auf der Missionarsstellung und dabei auf die Position „oben“. Dadurch gab sie sich eine fatale Blöße, die aber nur vom zum Glück diskreten HUHU!-Berg zur Kenntnis genommen wurde.
Währenddessen improvisierten Ischade, Miss Hallward und Lady Sarah ein Such- und Bergungskommando, um die Trümmer des Schweizer Parlamentswals und seiner Reisepetunie aufzustöbern und zu bergen, allerdings leider vergeblich. Was nach Einschätzung des Autors auch nicht gerade für die Wahrnehmungsintelligenz von Frauen im Allgemeinen spricht, wenn sich 3 Mädels nicht dazu in der Lage sehen (Wortwitz!), das Wrack eines abgestürzten Schweizer Parlamentswals aufzuspüren.
Inzwischen hatte der Marquis de Carabas einen Stock gefunden, nahm ihn in die Hand, spielte damit herum und kam auf seeehr seltsame Gedanken. Holzdame kannte diesen eigenartigen Ausdruck in de Carabas Augen und sein Faible für abseitige Doktorspiele und beschloß daher, hinter Miss Hallward in Deckung zu gehen.
Zum Glück besannen sich die Angehörigen unserer halben glorreichen Roten Armee ihrer Mission, selbst wenn niemand von ihnen oder sonst wer auch nur einen blassen Dunst hatte, wie die eigentlich genau aussah und machten sich auf den Weg Richtung Schweizer Bergbonobos. Wo die herkamen, gabs vielleicht noch mehr.
Ischade, Bunny Ballerina und Miss Hallward ergingen sich auf dem Marsch durch den Schweizer Bergdschungel in Betrachtungen bezüglich der Eigenschaften der Vegetation, Lady Sarah schmetterte einen Fats-Domino-Song, Lady Holz rezitierte Dante Alighieri, der Marquis de Carabas beklagte die defizitäre Verkehrsinfrastruktur vor Ort und der HUHU!-Berg beschwerte sich beim Art Director darüber, daß er nicht mit seiner Schokoladenseite zur Kamera hin aufgestellt worden war.
Unvermittelt standen unsere Protagonisten dem drolligen Schweizer Kakaobaum Theobromé gegenüber. Mal wieder. Und so fragten sich unsere Helden, ob sie ständig im Kreis reisen und so immer wieder an der Stelle mit diesem Running-Gag-Baum vorbeikommen und damit die Rundreise erfunden haben, oder ob es sich bei diesem Gewächs um einen hoch mobilen Blödbaum handelt, womöglich mit modernem Fahrwerk inklusive Allwurzelantrieb ausgestattet, der stramm durch die Landschaft lustwandelte.
Doch im Moment erging sich Theobromé nicht im Lustwandeln, stattdessen beabsichtigte er, unsere tapferen Recken zu einer Auseinandersetzung herauszufordern.
Seine Kontrahenten in spe schienen allerdings nicht besonders beeindruckt zu sein und ergingen sich (wie eigentlich immer) in Belanglosigkeiten, wie zum Beispiel Betrachtungen bezüglich abseitiger Doktorspiele mit Stöcken, die Vorzüge von Gras zum Zwecke des Verbergens des eigenen Hinterteils, Langeweile und der Vorstellung eines an bestimmten Stellen gut gebauten de Carabas.
Während alle anderen aus unserer Heldentruppe keinen konstruktiven Beitrag zu leisten vermochten, welcher bei der Beherrschung der Situation hätte hilfreich sein können, ergriffen Holzdame und Bunny Ballerina Initiative und starteten ein AblenkungUnd so fragten sich unsere Helden, ob sie ständig im Kreis reisen und so immer wieder an der Stelle mit diesem Running-Gag-Baum vorbeikommen und damit die Rundreise erfunden haben, oder ob es sich bei diesem Gewächs um einen hoch mobilen Blödbaum handelt, womöglich mit modernem Fahrwerk inklusive Allwurzelantrieb ausgestattet, der stramm durch die Landschaft lustwandelte.smanöver: sie beabsichtigten, durch einen Anruf den Blödbaum emotional zu fesseln und so zu auf andere Gedanken zu bringen. Schließlich pflegen männliche Menschen des öfteren zum Zwecke des Denkens auch eher ihre primären Geschlechtsorgane als ihre Hirne zu nutzen, das sollte bei blöden Bäumen mit dicken Eiern nicht viel anders sein. (Der Auto möchte an dieser Stelle feststellen, KEINESFALLS wissen zu wollen, was Kerls mit ihrem Gehirn anstellen, nachdem sie dazu übergegangen sind, mit dem Schritt zu denken.)
Zwar gab es in der Schweiz offenbar zahlreiche Bäume mit Telefonanschluß, aber glücklicherweise nur einen (also Baum, nicht Telefonanschluß), der Theobromé hieß UND dicke Eier hatte, und so ließ sich die richtige Nummer recht problemlos mit der Telefon-Äpp der swisscom ermitteln und eine Verbindung herstellen.
Im Rahmen dieses Telefongesprächs gab sich Lady Holz gegenüber Theobromé als Marketing-Mieze eines renommierten Vaginalpilztänninenverleihinstituts aus und konnte so dafür sorgen, daß der Blödbaum alles um sich herum vergaß und nur noch Bilder von Tannenbäuminnen mit nuttig geschminkten Lippen und prachtvoll gewachsenen Vaginalpilzen vor seinem inneren Auge hatte.
Gleichwohl der HUHU!-Berg Einschätzungen zur optimalen Länge eines Telefongesprächs kundtat und Lady Sarah die Antriebsart und der Marquis de Carabas die Materialbeschaffenheit des Telekommunikationsgerätes Theobromés bewunderten, erkannte Ischade die gute Gelegenheit, dem Blödbaum einen zu verpassen und schlug Miss Hallward vor, Gefechtsbereitschaft herzustellen und dazu ihren Disruptor mit sinistersten Gedanken zu laden.
Obschon sich Theobromé bereits in einer Vorstellungswelt bestehend aus Paradies mit 72 jungfräulichen Vaginalpilztänninen inklusive nuttig geschminkten Lippen befand, bombardierte Holzdame weiterhin den Blödbaum gnadenlos mit einschlägigen Einflüsterungen und machte das so überzeugend, daß Bunny Ballerina sie zur Professionellen zu befördern gedachte.
Indessen spielten Ischade und Miss Hallward mit ihrem schweren Ding herum, um den Blödbaum Zwecks Bekämpfung ins Visier zu nehmen, konstatierte der HUHU!-Berg, daß Miss Gunslinger gleich wieder schießt, verbreitete der Marquis de Carabas prasseldoofe Parolen und erwog Lady Sarah, ihre Oma in Oer-Erkenschwick anzurufen, was sie aber letztendlich unterließ, weil diese Gespräche in letzter Zeit immer einseitiger geworden waren. Allmählich beschlich Lady Sarah der Verdacht, daß der Grund darin liegen könnte, daß die Frau seit inzwischen 15 Jahren tot war.
Da, Miss Hallward betätigte den Abzug und ihr Disruptor feuerte einen massiv beschleunigten, fokussierten und hochverdichteten Malstrom finsterster Gedanken auf Theobromés empfindlichste Stelle.
Durch einen gelungenen Wirktreffer mitten in die Eier ein wenig demoralisiert, trat der offensichtlich mental etwas instabile Kakaobaum ein taktisches Ausweichmanöver Namens Rückzug an.
Während die anderen Angehörigen unserer halben glorreichen Roten Armee den Sieg und sich selbst feierten, beschränkte sich Felice Hallward auf Einschätzungen bezüglich abgeschossener Eier, indessen der HUHU!-Berg schon wieder mit der falschen Seite zur Kamera stand und Theobromés Telefon dazu nutzte, um bei der Call-A-Pizza-Filiale in Moskau-Ostankino auf Kosten des Anschlußinhabers eine Pizza Calzone mit einer Flasche Pennerglück zu bestellen.
Der Trip einmal durch die Unendlichkeit und zurück in unendlich kurzer Zeit führte die Passagiere dieses lustigen Reisegefährtes unter anderem am Rendezvous der Galaxien M51 und M53 vorbei, die sich wie aneinander berauschend umwarben und umkreisten, um schließlich eine tantrische Vereinigung miteinander geschehen zu lassen und so zu einem neuen und wundervollen Ganzen zu verschmelzen. Und sich danach darum streiten, wer den Abwasch macht und ob Tanzen Sport ist oder nicht.
Als das Navigationssystem so freundlich war, die intensive Beschäftigung mit sich selbst einzustellen (wobei nach Einschätzung des Autors die intensive Beschäftigung mit sich selbst als Masturbation bezeichnet werden kann, was durchaus ebenfalls seiner Meinung nach als Nachweis für künstliche Intelligenz verstanden werden könnte: ich onaniere, also bin ich.), stellte es fest, daß der Warp-Lift inklusive Passagiere inzwischen ein wenig von Kurs und Zeitplan abgekommen war und beschloß, den durch das letzte Update freigeschalteten unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb zu aktivieren, um die berechnete und prognostizierte Ankunft in Zeit und Raum noch irgendwie realisieren zu können.
Und tatsächlich war diese Maßnahme dazu geeignet, den TimeAndSpaceWarpFahrstuhl augenblicklich zur Ankunftszeit an den Zielort zu teleportieren. Leider provozierte dieses Manöver das Auftreten einer enormen Unwahrscheinlichkeit, in diesem Fall das Manifestieren des freien Falls eines Schweizer Parlamentswals in Begleitung einer Petunie unbekannter Herkunft, die am 28. Oktober 1866 in Formation Richtung Erdkern stürzten und so den Schweizern im Rahmen der eben deswegen stattfindenden Parlamentswahlen zumindest eine von 7 geplanten Verfassungsänderungen brachte, nämlich der Gleichstellung der Juden in Bezug auf ihre Bürgerrechte. Sogar einem Schweizer leuchtete es nicht ein, daß den Juden, die im Rahmen von Napoleons Schweiz-Tournee ins Land gekommen waren, dort (fast) volle Bürgerrechte zugestanden wurde, während die „nativen“ Helvetien-Hebräer Bürger 3. Klasse waren und dort nur in zwei Ortschaften ghettoisiert siedeln durften.
Allmählich schien die Reise zu ihrem Ende zu kommen, überall wuselten lustige, bunte magische Sternchen herum. Wie diese langsam verblaßten, gaben sie sukzessive den Blick auf eine von einem strahlenden Sonnenschein illuminierte Bergwelt frei, die zwei Eingeborene als Kulisse für… die intensive Beschäftigung miteinander nutzten.
Wobei die Angehörigen unserer Reisegruppe durch Raum & Zeit genau DIES konstatierten (nämlich die Anwesenheit der BÖSEN Sonne UND kopulierender Einheimischer) und diagnostizierten, daß sie angekommen sind (also unsere halbe glorreiche Rote Armee, nicht kopulierende, eingeborene Sonnen) , sie raus wollen, ihnen schlecht ist und daß übrigens Karthago zerstört werden sollte (sic).
Die beiden Einheimischen schienen entschlossen zu sein, sich nicht im Ergehen inspirierender Beischlafpraktiken stören zu lassen. Und so hatte unsere halbe glorreiche Rote Armee Gelegenheit, die fruchtbare Gegend, „Gute Nacht“, Fuchs, Hase, Karnickel, Goldfische und vermeintliche Frühstücksgemsen beziehungsweise es auf Schweizerisch treibende Bergheinis ausgiebig zu bewundern.
Wobei nach Meinung des Autors jemand, der Beischlaf in beinahe unzugänglichen Felshängen
zu praktizieren pflegt, sich ob seines geistigen Gesundheitszustandes in frage stellen lassen darf.
Mißmutig beäugt von den einheimischen Schnackelgemsen entstiegen unsere Helden dem Warp-Aufzug und stürmten lärmend wie ein entfesselter Mob britischer Touristen die nähere Umgebung, um sie in Augenschein zu nehmen (also die Umgebung, nicht britische Touristen).
Bunny Ballerina schien vom Treiben der Schweizer Bergbonobos angeregt einen Felsen im Flußbett besteigen zu wollen, bestand allerdings auf der Missionarsstellung und dabei auf die Position „oben“. Dadurch gab sie sich eine fatale Blöße, die aber nur vom zum Glück diskreten HUHU!-Berg zur Kenntnis genommen wurde.
Währenddessen improvisierten Ischade, Miss Hallward und Lady Sarah ein Such- und Bergungskommando, um die Trümmer des Schweizer Parlamentswals und seiner Reisepetunie aufzustöbern und zu bergen, allerdings leider vergeblich. Was nach Einschätzung des Autors auch nicht gerade für die Wahrnehmungsintelligenz von Frauen im Allgemeinen spricht, wenn sich 3 Mädels nicht dazu in der Lage sehen (Wortwitz!), das Wrack eines abgestürzten Schweizer Parlamentswals aufzuspüren.
Inzwischen hatte der Marquis de Carabas einen Stock gefunden, nahm ihn in die Hand, spielte damit herum und kam auf seeehr seltsame Gedanken. Holzdame kannte diesen eigenartigen Ausdruck in de Carabas Augen und sein Faible für abseitige Doktorspiele und beschloß daher, hinter Miss Hallward in Deckung zu gehen.
Zum Glück besannen sich die Angehörigen unserer halben glorreichen Roten Armee ihrer Mission, selbst wenn niemand von ihnen oder sonst wer auch nur einen blassen Dunst hatte, wie die eigentlich genau aussah und machten sich auf den Weg Richtung Schweizer Bergbonobos. Wo die herkamen, gabs vielleicht noch mehr.
Ischade, Bunny Ballerina und Miss Hallward ergingen sich auf dem Marsch durch den Schweizer Bergdschungel in Betrachtungen bezüglich der Eigenschaften der Vegetation, Lady Sarah schmetterte einen Fats-Domino-Song, Lady Holz rezitierte Dante Alighieri, der Marquis de Carabas beklagte die defizitäre Verkehrsinfrastruktur vor Ort und der HUHU!-Berg beschwerte sich beim Art Director darüber, daß er nicht mit seiner Schokoladenseite zur Kamera hin aufgestellt worden war.
Unvermittelt standen unsere Protagonisten dem drolligen Schweizer Kakaobaum Theobromé gegenüber. Mal wieder. Und so fragten sich unsere Helden, ob sie ständig im Kreis reisen und so immer wieder an der Stelle mit diesem Running-Gag-Baum vorbeikommen und damit die Rundreise erfunden haben, oder ob es sich bei diesem Gewächs um einen hoch mobilen Blödbaum handelt, womöglich mit modernem Fahrwerk inklusive Allwurzelantrieb ausgestattet, der stramm durch die Landschaft lustwandelte.
Doch im Moment erging sich Theobromé nicht im Lustwandeln, stattdessen beabsichtigte er, unsere tapferen Recken zu einer Auseinandersetzung herauszufordern.
Seine Kontrahenten in spe schienen allerdings nicht besonders beeindruckt zu sein und ergingen sich (wie eigentlich immer) in Belanglosigkeiten, wie zum Beispiel Betrachtungen bezüglich abseitiger Doktorspiele mit Stöcken, die Vorzüge von Gras zum Zwecke des Verbergens des eigenen Hinterteils, Langeweile und der Vorstellung eines an bestimmten Stellen gut gebauten de Carabas.
Während alle anderen aus unserer Heldentruppe keinen konstruktiven Beitrag zu leisten vermochten, welcher bei der Beherrschung der Situation hätte hilfreich sein können, ergriffen Holzdame und Bunny Ballerina Initiative und starteten ein AblenkungUnd so fragten sich unsere Helden, ob sie ständig im Kreis reisen und so immer wieder an der Stelle mit diesem Running-Gag-Baum vorbeikommen und damit die Rundreise erfunden haben, oder ob es sich bei diesem Gewächs um einen hoch mobilen Blödbaum handelt, womöglich mit modernem Fahrwerk inklusive Allwurzelantrieb ausgestattet, der stramm durch die Landschaft lustwandelte.smanöver: sie beabsichtigten, durch einen Anruf den Blödbaum emotional zu fesseln und so zu auf andere Gedanken zu bringen. Schließlich pflegen männliche Menschen des öfteren zum Zwecke des Denkens auch eher ihre primären Geschlechtsorgane als ihre Hirne zu nutzen, das sollte bei blöden Bäumen mit dicken Eiern nicht viel anders sein. (Der Auto möchte an dieser Stelle feststellen, KEINESFALLS wissen zu wollen, was Kerls mit ihrem Gehirn anstellen, nachdem sie dazu übergegangen sind, mit dem Schritt zu denken.)
Zwar gab es in der Schweiz offenbar zahlreiche Bäume mit Telefonanschluß, aber glücklicherweise nur einen (also Baum, nicht Telefonanschluß), der Theobromé hieß UND dicke Eier hatte, und so ließ sich die richtige Nummer recht problemlos mit der Telefon-Äpp der swisscom ermitteln und eine Verbindung herstellen.
Im Rahmen dieses Telefongesprächs gab sich Lady Holz gegenüber Theobromé als Marketing-Mieze eines renommierten Vaginalpilztänninenverleihinstituts aus und konnte so dafür sorgen, daß der Blödbaum alles um sich herum vergaß und nur noch Bilder von Tannenbäuminnen mit nuttig geschminkten Lippen und prachtvoll gewachsenen Vaginalpilzen vor seinem inneren Auge hatte.
Gleichwohl der HUHU!-Berg Einschätzungen zur optimalen Länge eines Telefongesprächs kundtat und Lady Sarah die Antriebsart und der Marquis de Carabas die Materialbeschaffenheit des Telekommunikationsgerätes Theobromés bewunderten, erkannte Ischade die gute Gelegenheit, dem Blödbaum einen zu verpassen und schlug Miss Hallward vor, Gefechtsbereitschaft herzustellen und dazu ihren Disruptor mit sinistersten Gedanken zu laden.
Obschon sich Theobromé bereits in einer Vorstellungswelt bestehend aus Paradies mit 72 jungfräulichen Vaginalpilztänninen inklusive nuttig geschminkten Lippen befand, bombardierte Holzdame weiterhin den Blödbaum gnadenlos mit einschlägigen Einflüsterungen und machte das so überzeugend, daß Bunny Ballerina sie zur Professionellen zu befördern gedachte.
Indessen spielten Ischade und Miss Hallward mit ihrem schweren Ding herum, um den Blödbaum Zwecks Bekämpfung ins Visier zu nehmen, konstatierte der HUHU!-Berg, daß Miss Gunslinger gleich wieder schießt, verbreitete der Marquis de Carabas prasseldoofe Parolen und erwog Lady Sarah, ihre Oma in Oer-Erkenschwick anzurufen, was sie aber letztendlich unterließ, weil diese Gespräche in letzter Zeit immer einseitiger geworden waren. Allmählich beschlich Lady Sarah der Verdacht, daß der Grund darin liegen könnte, daß die Frau seit inzwischen 15 Jahren tot war.
Da, Miss Hallward betätigte den Abzug und ihr Disruptor feuerte einen massiv beschleunigten, fokussierten und hochverdichteten Malstrom finsterster Gedanken auf Theobromés empfindlichste Stelle.
Durch einen gelungenen Wirktreffer mitten in die Eier ein wenig demoralisiert, trat der offensichtlich mental etwas instabile Kakaobaum ein taktisches Ausweichmanöver Namens Rückzug an.
Während die anderen Angehörigen unserer halben glorreichen Roten Armee den Sieg und sich selbst feierten, beschränkte sich Felice Hallward auf Einschätzungen bezüglich abgeschossener Eier, indessen der HUHU!-Berg schon wieder mit der falschen Seite zur Kamera stand und Theobromés Telefon dazu nutzte, um bei der Call-A-Pizza-Filiale in Moskau-Ostankino auf Kosten des Anschlußinhabers eine Pizza Calzone mit einer Flasche Pennerglück zu bestellen.