13.04.2018, 09:54
Sie lief und wollte sehen, wer draußen wäre, als sie aber aufmachte, so saß der Frosch davor.
Da warf sie die Tür hastig zu, ging wieder zu Tisch und war ihr ganz angst.
Der König sah wohl, dass ihr Herz gewaltig klopfte und sprach: „Mein Kind, was fürchtest du dich. Steht etwa ein Riese vor der Tür und will dich holen?“ „Ach nein, es ist ein garstiger Frosch.“, antwortete sie. „Was will der Frosch von dir?“ „Ach lieber Vater, als ich gestern am Brunnen spielte, da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder heraufgeholt. Weil er es durchaus verlangte, so versprach ich ihm, er sollte mein Geselle werden. Ich dachte aber nimmermehr, dass er aus dem Wasser heraus könnte. Nun ist er draußen und will zu mir herein.“
Indem klopfte es zum zweiten Mal und rief:
„Königstochter, jüngste,
mach mir auf,
weißt du nicht was gestern
du zu mir gesagt
bei dem kühlen Brunnenwasser?
Königstochter, jüngste,
mach mir auf!“
Da sagte der König: „Was du versprochen hast musst du auch halten; geh nur und mach ihm auf!“
Sie ging und öffnete die Türe, da hüpfte der Frosch herein, ihr immer auf dem Fuße nach , bis zu ihrem Stuhl.
Da warf sie die Tür hastig zu, ging wieder zu Tisch und war ihr ganz angst.
Der König sah wohl, dass ihr Herz gewaltig klopfte und sprach: „Mein Kind, was fürchtest du dich. Steht etwa ein Riese vor der Tür und will dich holen?“ „Ach nein, es ist ein garstiger Frosch.“, antwortete sie. „Was will der Frosch von dir?“ „Ach lieber Vater, als ich gestern am Brunnen spielte, da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder heraufgeholt. Weil er es durchaus verlangte, so versprach ich ihm, er sollte mein Geselle werden. Ich dachte aber nimmermehr, dass er aus dem Wasser heraus könnte. Nun ist er draußen und will zu mir herein.“
Indem klopfte es zum zweiten Mal und rief:
„Königstochter, jüngste,
mach mir auf,
weißt du nicht was gestern
du zu mir gesagt
bei dem kühlen Brunnenwasser?
Königstochter, jüngste,
mach mir auf!“
Da sagte der König: „Was du versprochen hast musst du auch halten; geh nur und mach ihm auf!“
Sie ging und öffnete die Türe, da hüpfte der Frosch herein, ihr immer auf dem Fuße nach , bis zu ihrem Stuhl.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)