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Spielkarten
#31
Was eine Wahnsinnsarbeit! Ich bewundere dich, dass du dafür Zeit findest und die Bilder auch so schön gestaltest!
Danke, dass du uns die Karten zeigst und auch erklärst!
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Thanks given by: Artona
#32
Das rad des Schicksaks mit den drei klassischen Feen und vor allem die Hängende sind wunderschön geworden!
"Ich bin gar nicht böse - ich bin nur so gesteckt worden"
Palme  hula-girl2  Palme



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Thanks given by: Artona
#33
(23.06.2018, 16:37)Jolande schrieb: Was eine Wahnsinnsarbeit! Ich bewundere dich, dass du dafür Zeit findest und die Bilder auch so schön gestaltest!

Na ja, immerhin habe ich auch 1 1/2 Jahre dafür gebraucht.
Jetzt bibbere ich erst mal, dass die Karten auch ausgedruckt so schön rüberkommen.
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Thanks given by:
#34
20: Die Auferstehung oder das Gericht
   
Nachdem ich mich in Schwabach bei Missouri Ben eingedeckt habe, konnte ich endlich auch noch diese Karte fotografieren.


21: Die Welt
Die "Welt" ist die eine Welt für alle. Sie wird umtanzt von Kindern aus unterschiedlichen Regionen und Kulturen, weil Kinder sich verstehen immer, über alle sprachlichen und sonstigen Grenzen hinweg.
   
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#35
Der Sküs oder Gstieß, also der Nulltrock ist entweder der höchste Trumpf oder weder Trumpf noch Farbe.

In Frankreich kann er zwar nicht stechen, aber auch nicht verloren gehen, er kehrt also nach dem Ausspielen zum ursprünglichen Besitzer zurück. Oft muss sich der Spieler für das Verwendenden der Karte entschuldigen, daher der Name "excuse".
Die Karte zeigt einen Narren, Gaukler oder Spielmann.
Wer könnte da besser passen als Till Eulenspiegel?
   
   

Der Sküs wird teilweise als Ursprung des modernen Jokers angesehen.
Vor 1850 ist das Vorhandensein von Jokern nicht belegbar. In dieser Zeit entwickelte sich in den USA das Spiel "Euchre", das aus unerfindlichen Gründen "Jucker" ausgesprochen wird.  Wirr
Erfunden wurde es von Auswanderern aus dem Elsaß. Hierbei wurde der Trumpf-Bube als "Bower" bezeichnet, die modifizierte Form sah nun eine neue Karte als höchsten Wert des Spiels an - der "Best Bower" war geboren. Vermutlich war der erste "Best Bower" die leere Deckkarte des Kartenspiels.
Ob die Elsäßer dabei das Konzept des "Excuse/Gstieß" im Hinterkopf hatten, ist nicht bekannt, aber naheliegend, da in Frankreich Tarock und im nahen Schwarzwald Cego mit dem Gstieß als höchstem Trumpf gespielt wird.
Der erste amerikanische Joker wurde 1857 von dem Spielkartenhersteller Samuel Hart in New York dem Spiel "London Club Pack" beigefügt.
In Europa kam der Joker etwa 1880 in Mode. Benutzt wird der Joker hauptsächlich in den Spielen Rommé und Canasta.

Bei mir ist diese Karte eine von 10 Jokern, man kann sich also eine aussuchen.
Für die meisten Joker habe ich Clowns gewählt, denn diese sind die modernen Nachfolger der Narren. Auch Clowns halten uns mit ihren Streichen einen Spiegel vor.
                               

Ich habe mehr Joker als üblich gemacht, dann kann man mit meinen Karten auch Spiele wie SkipBo oder Phase 10 spielen. Das sind ja eigentlich auch nur ganz "normale" Kartenspiele,  nur dass dafür extra kommerzielle Karten gestaltet wurden.
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#36
Die Welt Karte ist toll gemacht die ist echt gut geworden!
Aber auch alle anderen sind interessant gestaltet.
Cool
Jetzt auf der Insel der nächste Teil des Inselsturms!
Zwink

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Thanks given by: Artona
#37
Fast vergessen: 
Die Spielkarten brauchen natürlich auch eine Rückseite:
       

Meine Karten habe ich übrigens letzte Woche drucken lassen. Jetzt warte ich auf Post... Froelich
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#38
oh da bin ich auch gespannt hoffentlich sind sie gelungen!
Cool
Jetzt auf der Insel der nächste Teil des Inselsturms!
Zwink

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Thanks given by: Artona
#39
Tolle Karten! Danke für das Hintergrundwissen!

Ich hoffe auch, dass der Druck der Karten gut gelungen ist. Smile
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Thanks given by:
#40
Heute sind die Karten angekommen! Sie sind echt super geworden!!! Huepfen

Und jetzt geht's ans Spielen!  Froelich

Durch Aussortieren kann man alle möglichen Kartenblätter zusammenstellen:


   
Skat - der Klassiker (in Deutschland)
Ich kann's nur leider nicht spielen. Rotwerd:
32 Karten:
7, 8, 9, Bube, Dame, König, 10, Ass in vier verschiedenen Farben.
Mit diesem Blatt kann aber z. B. auch Schwimmen (link) gespielt werden, ein Spiel, das besonders bei älteren Kindern und Jugendlichen beliebt ist.


   
66 - die "Einstiegsdroge" ins Stechen und Trumpfen (link):
24 Karten zwei Spieler:
7 (oder 9), Bube, Dame, König, 10, Ass in vier verschiedenen Farben.
Wir haben früher immer mit einem ganzen Skatblatt gespielt, dann gibt es 12 Luschen und das Spiel wird einfacher.


   
Doppelkopf, Gaigel oder Binokel:
Ein doppelter Satz 66-Karten=
48 Karten
Doppelkopf (link) lerne ich gerade. Die Spielanleitung liest sich ziemlich verwirrend, aber man kommt rein und dann macht es echt Spaß!
Doppelkopf und Skat haben sich beide unabhängig voneinander aus dem Schafkopf entwickelt .
Gaigel (link) ist eigentlich nichts anderes als die Vierspielervariante von 66 aus dem Schwabenländle.
Binokel (link) ist eines der wenigen Kartenspiele mit einer wirklich überzeugenden Zweispielervariante.
Doppelkopf wird normalerweise in Norddeutschland mit französischen Farben gespielt.
Gaigel und Binokel spielt man im Schwabenländle mit deutschen Farben. Allerdings gibt es in diesem Blatt statt der Dame einen Ober, bei beiden Spielen werden jedoch "Hochzeiten" gemeldet. Ein früher Vorläufer für die Gleichstellung Schwuler? grübeln Kicher:
Bei meinen Karten sind die Hochzeiten allerdings wirklich problematisch, nämlich in den meisten Fällen inzestuös. Vielleicht fällt mir mal irgend ein besseres Wort für die Kartenkombination ein.


   
Poker/ halbes Rommeeblatt:
52 /55 Karten (bei mir erweitert auf 61 Karten)
Alle Werte von 2 bis Ass in vier Farben, eventuell noch 3 Joker dazu.
Wird meist im angelsächsischen Ländern verwendet.
Poker werde ich wohl nie versuchen, mir sieht man eh alles an der Nasenspitze an. Keine Chance...
Aber mit diesem Blatt kann man auch viele nette Familienspiele spielen wie MauMau (hier verschiedene Anleitngen für viele Extraregeln, einfach nach Belieben welche aussuchen (link) oder (link) oder (link)),
Mogeln (link) oder dieses verrückte Spiel aus England (link). Ich nenne es jetzt mal frei Schnauze "Halligalli für Große".
Bei diesen Spielen kann man problemlos auch die Reiter mit einbauen. Für alle Kartenspiele gibt es ohnehin jede Menge regionale Varianten und Sonderregeln, so dass man sich vor dem ersten Spiel ohnehin über die Regeln abstimmen muss.


   
Ein nettes Spiel für 2 Spieler ist auch Hurrikan (link)
Ich würde abweichend zur Spielanleitung dafür allerdings diese Karten verwenden, ist irgendwie logischer. Angel:


   
Rommé:
Ein doppeltes Pokerblatt, 104 Karten plus 6 Joker
Damit kann man Rommé oder Räuberrommé (link) spielen, mit ein paar Jokern mehr auch die Kartenspiele SkipBo (link) und Phase 10, für die es eigene Karten im Handel gibt, spielen.


   
Tarock - der Klassiker aus dem 15. Jahrhundert:
78 Karten
Die Werte von 1-10, Bube, Reiter, Dame, König in vier Farben. Dazu 21 feste Trümpfe und 1 "Excuse" der weder Farbe noch Trumpf ist. Dabei stechen die roten Zahlenkarten (Leere) umgekehrt wie die schwarzen.
Mit allen 78 Karten wird nur noch in Frankreich und einigen Gegenden der Schweiz gespielt.
Piemonteser Tarock, eines der ältesten und einfachsten Tarockspiele zum Einstieg: (link)


   
verkürztes Tarockblatt 
54 Karten
Wird auf dem Gebiet des ehemaligen Habsburgerreiches verwendet, man spielt damit z. B. Cego (link), Königsrufen (link) oder Strohmandeln.(link)
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Thanks given by: Der Archivar , Jolande , Meerkoenig , Ischade


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