Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Das Inselforscher- Tagebuch
#41
"Oh, sieh nur, wie schön!" staunt Arabella.

"Viel zu bunt", meint Giovanni wenig beeindruckt.

   

"Ob es noch mehr so Schönes auf der Insel gibt?" fragt Arabella.

"Das weiß ich doch nicht", antwortet Giovanni. "Mir hat es hier immer gefallen."

Rosina fängt an zu bellen und zieht an der Leine. Sie hat wieder die frechen Möwen entdeckt.

   

Nur mit Mühe kann Arabella sie zurückhalten.

   

"Ich glaube, Rosina täte eine Abwechslung auch gut", meint sie nachdenklich.
Zitieren }}
#42
Forschungstagebuch Dr. Dr. Harry Jones

Nun sind wir in die Tiefen des Pazifiks eingetaucht. Hier westlich der Insel  fiel uns bereits eine starke magische Strömung auf. Was natürlich meine Theorie der Versunkenen Zivilisation bestätigte. Diana war über alle Maßen überrascht, hier einen Trilobiten zu sehen. Sie sagte immer wieder, diese wären doch bereits seit Jahrmillionen ausgestorben. Aber anscheinend hatte die magische Strömung eine Zeitblase erschaffen.

   

Dianas Begeisterung fand kaum ein Halten angesichts der prähistorischen Lebewesen, die wir zu Gesicht bekamen. Wesen über die seit vielen Jahrzehnten spekuliert wurde, wuselten hier quicklebendig über den Meeresgrund. Ich selbst wurde langsam ungeduldig angesichts der fehlenden Anzeichen Menschlicher Bauwerke. Stattdessen beschäftigte ich mich mit den chemischen Ergebnissen der Wasserproben. Es ist nicht zu fassen, wie hoch die Chronomantiumcarbonat-Konzentration in der Strömung war, in der wir uns befanden.

   

Wie groß war unser beider Überraschung erst, als wir tatsächlich eine Gruppe Brachiosaurier im tiefen Wasser stehen und vom Grund Seegras äsen sahen. Seit längerem glaubten die Paläontologen zu wissen, dass diese doch an Land gelebt hätten. Sie hatten sich tatsächlich geirrt.

   

Trotzdem hatten wir die riesigen Reptilien schnell hinter uns gelassen. Unser UBoot mochte magieresistent sein, aber den Tritt eines Brachiosauriers würde es kaum überstehen. Noch mehr besorgte und ein plötzlich auf dem Nichts auftauchender Anomalocaris. „Der hat seit dem Kambrium hier überlebt!“ kreischte Diana mir noch ins Ohr, bevor ich die Geschwindigkeit erhöhte.

   

Und dann endlich erreichten wir den inneren Ausgangspunkt der Strömung. Vor uns lag die Ruine eines Tempels, der tatsächlich aus dem zeitaktiven Gestein erreichten wurde. Wundervoll. Man erkannte sowohl Einflüsse der Maya als auch der aus dem alten Gahna. Als wären sie aus dem Gestein Gondwanas errichtet worden. Als hätten alle Kulturen der Welt  hier ihren Ursprung genommen. Unglaublich.

   

Dann sahen wir einen der Bewohner, des Tempels. Kreaturen aus Wasser und Stein. Als hätten die Seelen der einstigen Bewohner in der Strömung eine neue Form gesucht, in der sie dort für alle Zeiten existieren könnten. Ich kann nicht einmal erahnen, seit wann sie dort gefangen sind. Was würde ich darum geben, diese Ruinen für immer erforschen zu können. Aber dann werden sie auf uns aufmerksam.

   


Und nicht nur ihre Aufmerksamkeit, sondern auch der Zeitstrom scheint sich nun auf uns und das UBoot zu konzentrieren. Die Warmblinkanlagen beginnen zu blinken und eine freundliche russische Stimme weist uns darauf hin, dass die Magischen Schutzschilde am besten sind und die Hülle kurz davor ist zu brechen. Dann müssten wir tatsächlich für immer hier bleiben.


   

Der Anomalocaris ist immerhin seit vier Milliarden Jahren hier, betont Diana noch einmal eindringlich und lässt keinen Zweifel daran, dass sie diesen Ort bald möglichst wieder verlassen möchte. Und mit voller Geschwindigkeit machen wir uns auf den Weg zurück zur Oberfläche. Es ist zu schade. Ich hätte zu gern ein Artefakt von hier mitgenommen. Auch wenn ich bezweifle, dass es in der Normalzeit noch existieren würde.

   

Tschudo sieht und verwirrt an und fragt, ob es Schwierigkeiten gab, da wir keine 10 min unter Wasser waren. Unsere Bordgeräte hingegen zeigen mehrere Tage an. Er versichert uns, dass er uns die Auswertung der gesammelten Date des Schiffes umgehend zukommen lassen wird. Wir sind ehrlich gespannt. Aber jetzt bin ich erst einmal froh, wieder frische Luft atmen zu können.

   

Leider konnte unser Esel sich nicht so lange ausruhen, wie ich es beabsichtigt hatte. Aber nun wird es Zeit aufzubrechen. Bald müssen wir ein Nachtlager aufschlagen und ich kann es kaum erwarten, meine Beobachtungen zu notieren.
"Ich bin gar nicht böse - ich bin nur so gesteckt worden"
Palme  hula-girl2  Palme



Zitieren }}
Thanks given by: Der Archivar , Artona , Fredeswind
#43
Spannende Entdeckung und wunderschöne Bilder!  daumen

Bin schon gespannt, was die Auswertung der Daten ergibt.
Zitieren }}
Thanks given by:
#44
Wo kommt eigentlich der Kopf von Tschudo her? Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine grüne Glatze gesesen zu haben. Und kann es sein, dass er andere Augen hat?  What
Zitieren }}
Thanks given by:
#45
Die Glatze ist von dem Monster aus dem Amerikanischen Haunted House https://www.playmobil.us/take-along-haun.../9312.html
"Ich bin gar nicht böse - ich bin nur so gesteckt worden"
Palme  hula-girl2  Palme



Zitieren }}
Thanks given by:


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste