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Geschichten mit Fredeswind und Fanny
9. Kapitel


Mein Dank für die nächsten neun Bilder geht an die Hengel-Family, die es mir erlaubt hat auf den LuxPlaymodays 2025, Bilder mit unseren Avataren auf ihrem Diorama „Faune d’Afrique centrale“, aufzunehmen. Dankeschön!


Fredeswind erzählt:


1. Teil

Fredeswind und Fanny waren auf dem Weg nach Luminara. Die wüstenähnliche Gegend zog sich noch eine Weile hin. Da tauchte hinter der nächsten Erhebung ein Wasserloch auf. Doch wie waren die beiden überrascht, als sie dort verschiedene Tiergruppen entdeckten, die dieses Gewässer als Tränke nutzten. Vorsichtig und möglichst geräuschlos hielt Ekkehard ihre Kutsche hinter dem Hügel an. Während der Kutscher sich um die Pferde kümmerte, pirschten sich die beiden Frauen an den Teich heran. Sie konnten es kaum fassen. Waren sie denn plötzlich in Afrika? Der Fauna nach schien es zumindest so. Oh, was war das für ein überwältigender Eindruck. Der Wind stand günstig, so hatten die Tiere sie noch nicht bemerkt. Fanny zeigte auf die Mitte des kleinen Sees und flüsterte Fredeswind zu: „So viele Flamingos auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen.“ „Ich auch nicht.“, erwiderte sie leise.

   



Auf dem Wasser schwammen einige Pelikane, am Ufer löschten ganze Herden Wasserbüffel, Gazellen, Gnus, Giraffen und Zebras ihren Durst. Gegenseitig machten sich Fanny und Fredeswind auf die verschiedenen Tierarten aufmerksam und staunten nicht schlecht, als sie sogar Nashörner sahen, eines sogar mit Kind. Vorsichtig, in gebührendem Abstand, begannen sie die Wasserstelle zu umrunden. Im Wasser beobachteten sie Krokodile und ein einzelnes Warzenschwein hatte sich auch am Rand eingefunden. Ebenso stolzierte eine Gruppe von Straußen auf den Teich zu.

   



Die Freundinnen gingen noch ein bisschen weiter. Plötzlich, hinter ein paar Felsen, fiel ihnen eine große Löwengesellschaft auf. Einige fraßen, eine Mutter säugte ihre Jungen und zwei weitere kleine Löwen balancierten verspielt auf einem umgefallenen Baumstamm herum. Jetzt hieß es für die Freundinnen aber gut aufpassen. Um die Szenerie besser verfolgen zu können, wagten sie sich noch ein kleines bisschen näher heran, doch bald begaben sie sich achtsam und leise auf den Rückzug.

   



Hinter den Felsen atmeten sie erst einmal tief durch, hatten sie doch, vor lauter Anspannung, die Luft angehalten. Sie beschlossen noch ein wenig weiterzugehen um die, vor ihnen aufragende, Felswand zu umgehen. Am Ende dieser bot sich ihnen ein komplett anderes Bild. Dort wucherte üppiges Grün. Vor lauter Pflanzen konnte man hier kaum Tiere entdecken.

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Vorsichtig bahnten sie sich einen Weg durch den dichten Bewuchs und folgten einem kleinen Trampelpfad. Da hörten sie ein Plätschern, dass sich mehr und mehr zu einem Rauschen entwickelte. Fredeswind meinte: „Das klingt ja ganz nach einem Wasserfall!“, Fanny stimmte ihr zu. So etwas hatten sie hier nicht vermutet.

   



Sie waren noch nicht ganz um die nächste Biegung herum, da wehte ihnen ein leichter Sprühnebel vom Wasser entgegen. Jetzt merkten sie erst, wie heiß es geworden war. Einige Minuten genossen sie die unfreiwillige Dusche, dann gingen sie weiter. Nach ein paar Schritten bot sich ihnen ein herrlicher Blick auf die Kaskaden.

   



Mit ihren Augen folgten sie den herabstürzenden Fluten, die sich schließlich in einen Pfuhl ergossen, der einige Meter Durchmesser hatte. Auch hier herrschte reger Betrieb. Mehrere Nilpferde erquickten sich schwimmend im Nass und genossen das sichtlich.

   



Auch eine große Elefantenfamilie schien einer Erfrischung nicht abgeneigt und wanderte in Richtung des kühlenden und wirbelnden Wassers. Noch eine Weile betrachteten sie gebannt das harmonische Treiben.

   



Sie wollten die Idylle jedoch nicht weiter stören, daher begaben sie sich auf den Rückweg. Bis sie bei Ekkehard eintrafen dämmerte es bereits. Der Leibwächter schmunzelte, als er die leicht derangierten Damen kommen sah. Diese brachten ihre Kleidung in Ordnung und hängten sie zum Trocknen auf.  Derweil richtete Ekkehard ihnen ein Picknick. Unter angeregten Gesprächen verbrachten sie gut versorgt den Abend, bevor sie sich zur Ruhe begaben.

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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(08.02.2026, 09:58)Fredeswind schrieb:
Mein Dank für die nächsten neun Bilder geht an die Hengel-Family, die es mir erlaubt hat auf den LuxPlaymodays 2025, Bilder mit unseren Avataren auf ihrem Diorama „Faune d’Afrique centrale“, aufzunehmen. Dankeschön!

Einfach der Hammer, was die Hengel-Family für einen Aufwand betrieben hat für ihr Dio... Ohnmacht 
  
Tolle Bilder, Irmi!
Unbefugte sind nicht befugt, Unfug zu treiben! Opi 
  
Der Befugte        
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Sehr früh am nächsten Morgen fuhren sie weiter. Ekkehard schien sich hier gut auszukennen. Er erklärte den beiden Frauen, dass sie mit dem Wildpark die Grenze von Luminara passiert hätten. Bald käme ein Gasthaus, da könne man Pause machen. Fredeswind meinte: „Das klingt gut und ist eine prima Idee.“ Auch Fanny schloss dich an und sagte: „Dann können wir gleich mal nachfragen, was es in Luminara noch so zu sehen gibt.“ Indessen hatten sie das Wirtshaus erreicht. Fanny gebot ihren Hunden draußen zu warten und die Freundinnen traten ein.

   



Die Wirtin bediente gerade ein paar Gäste. Plötzlich kam aus der hinteren Ecke eine Stimme, die rief: „Ja! Das gibt’s doch gar nicht! Wer kommt denn da?“  „Das sind doch tatsächlich Fredeswind und Fanny!“, ertönte eine zweite Stimme. Noch von der Sonne geblendet konnten Fanny und Fredeswind erstmal nur ein paar Umrisse erahnen.

   



Doch bald hatten sich die beiden an das Licht im Haus gewöhnt und konnten mehr erkennen. Fanny erfasste die Lage als erste, wies auf die beiden, die ihnen begeistert zuwinkten und rief überrascht: „Die zwei kennen wir doch!“ Nun kapierte auch Fredeswind wer dort saß. Die beiden rufenden waren Playmo-family und KlickyLee. Sie begrüßten sich aufgeregt.

   



So gesellten sich die Neuankömmlinge zu den beiden anderen. Dienstbeflissen brachte die Wirtin zwei weitere Gläser. Nun wurde natürlich erst einmal auf dieses unverhoffte Wiedersehen angestoßen. Gegenseitig berichteten sich alle, was sie so erlebt hätten. Playmo-family erzählte, dass sie mit KlickyLee und Coach angereist war. Letzterer wäre aber anderweitig unterwegs um nach seinem letzten Bauprojekt zu sehen. KlickyLee empfahl ihnen doch die Moschee mit der angeschlossenen Universität zu besuchen. Playmo-Family hingegen lud sie ein doch später im Schloss vorbeizuschauen, dort würde heute Geburtstag gefeiert werden. Davor könnten sie ja noch durch die wundervolle Parkanlage flanieren.

   



Unter angeregten Gesprächen saßen sie eine Weile beieinander, dann beschlossen Fanny und Fredeswind sich auf Erkundungstour zu begeben. Man verabschiedete sich bis zum Wiedersehen im Schloss und so zogen alle los.

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Mein Dank für die nächsten vierzehn Bilder geht an Oliver Schaffer, der es mir erlaubt hat, auf den LuxPlaymodays 2025, Bilder mit unseren Avataren auf dem Diorama „Arabische Moschee mit Universität“ aufzunehmen. Danke auch an Kati und Gustav, die mit/für Oliver das Diorama aufgebaut haben. Dankeschön!


2. Teil


Schon bald erreichten sie die strahlend weiße Moschee. Das Gebäude war wirklich eindrucksvoll. Sie begannen es, an den pfauenradartig verzierten Brunnen vorbei, zu umrunden.

   



Einige Händler hatten hier ihren Stand aufgebaut, es ging beschaulich zu, auch ein Kamel mit Reiter war gemächlich unterwegs.

   



Dann gingen sie unter einer schattenspendenden Baumreihe hindurch. An der nächsten Ecke trafen sie auf einen Mönch, der ihnen versuchte irgendetwas auf lateinisch zu erklären, was sie aber nicht verstanden. Daher verweilten sie nicht lange, liefen weiter, bogen auf den Platz vor der Moschee ein und staunten nicht schlecht. Fredeswind wies auf den Trubel, der plötzlich vor ihnen zu sehen war. Interessiert schauten sie sich um.

   



Händler priesen ihre Waren an, hier wurde aber auch alles angeboten: Gemüse, Obst, Brot, Töpferwaren und vieles andere mehr. Ein Fakir zeigte seine Künste auf einem Nagelbrett. Dann begann er mit zauberhaften Tönen auf eine Flöte zu spielen, ein zusammengerolltes Seil erhob sich, während sein kleiner Begleiter elegant daran emporkletterte. Sie konnten sich nicht satt sehen an dem bunten Treiben und schlenderten gemütlich über den Bazar.

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Bald erreichten sie einen Torbogen. Als sie ihn durchqueren wollten, wurden sie entrüstet aufgehalten. Es war der Eingang zur Universität, zu der Frauen keinen Zutritt hatten. Fredeswind und Fanny streckten ihre Hälse aus, um irgendetwas erkennen zu können. Sie stellten allerdings nur fest, dass auch hier eine Menge Betrieb herrschte. Der Zufall kam ihnen zur Hilfe. Der Mönch, den sie vorhin schon getroffen hatten, lud sie, mit einer freundlichen Handbewegung dazu ein, ihm zu folgen. Während Fannys Hunde draußen warteten, führte er sie über eine kleine versteckte Treppe auf einen Turm, von dem aus sie einen herrlichen Rundblick hatten.

   



Auf der einen Seite schaute man direkt auf das Universitätsgebäude und in den Hof der Universität hinein, zu dem man ihnen vorher den Zugang verwehrt hatte. Was gab es dort nicht alles zu entdecken.

   



Zwei Wasserbecken sorgten für Kühlung im belebten Innenhof. Wundervolle Wasserpflanzen wuchsen darin.

   



Darum herum wurden wieder allerlei Waren und Dienstleistungen angeboten.

   

   

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Die Freundinnen wussten nicht, was man dort alles studieren könnte. Aber es sah so aus, als wenn es zumindest teilweise eine medizinische Fakultät wäre.

   



Dann gingen sie auf die andere Seite. Der Blick war überwältigend! Man übersah die komplette Moschee, die sich majestätisch in den blauen Himmel erhob. Die Mauern des Innenhofes waren mit weißen rankenden Rosen übersät. Beeindruckt standen Fanny und Fredeswind da, während aus einiger Entfernung das eintönige Beten der Gläubigen ertönte.

   



Plötzlich trat der Mönch wieder zu ihnen, er versuchte ihnen, wild gestikulierend, klar zu machen, dass sie so langsam den Aussichtspunkt verlassen müssten. Als sie das endlich begriffen hatten, begleitete sie der freundliche Klosterbruder wieder hinab. Fanny und Fredeswind bedankten sich wortreich bei ihm, auch wenn ihnen nicht ganz klar war, weshalb er so zum Aufbruch drängte und ob er sie verstanden hatte. Doch dieser verbeugte sich nur lächelnd und verabschiedete sich.

   



 Dann merkten die beiden Freundinnen, dass es schon auf Mittag zuging. Auf dem Bazar erstanden sie noch etwas zu essen und zu trinken. An dem wundervollen See, der der gesamten Anlage vorgelagert war, ließen sie sich nieder, um dort zu speisen. Danach begaben sie sich auf den Weg zum Schloss, schließlich wurden sie ja am Nachmittag dort erwartet.

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Mein Dank für die nächsten Bilder geht an Playmo-Family und (Klicky)Coach, die es mir erlaubt haben, auf den LuxPlaymodays 2025, Bilder mit unseren Avataren auf ihrem Diorama „Die Elfenprinzessin feiert Geburtstag“ aufzunehmen und geholfen haben, unsere Avatare in Szene zu setzen.
Zu dem Diorama: Sämtliche Namen der Fantasy-Völker, ebenso die der Berufsgruppen und deren nähere Beschreibung beruhrn auf die Erklärungen zu dem Diorama auf den LuxPlaymodays 2025, die zum Verständnis des Dargestellten zur Verfügung gestanden haben.
DANKE nochmal an Playmo-family und Coach für dieses überragende Diorama, das mich zu dieser Geschichte inspiriert hat.


3. Teil


  Nach einem ordentlichen Fußmarsch kamen sie zu einem wundervollen herrlichen Park, der in hunderten Grüntönen leuchtete und den tausende Blüten schmückten. Aus ihm erhob sich das märchenhafte und prachtvolle Elfenschloss. Fredeswind und Fanny standen mit großen, staunenden Augen und offenen Mündern da. Beide waren sprachlos, so etwas prächtiges hatten sie wahrlich noch nie gesehen. Erst durch Anuk und Kuna wurden sie wieder in das Hier und Jetzt zurückgeholt. Die sprangen munter umher und wollten unbedingt weiter.

   



Einen Eingang zum Schlosspark hatten sie noch nicht entdeckt. Die Sonne hatte gerade erst den höchsten Punkt überschritten, also war noch genügend Zeit. Daher beschlossen sie die Umgebung zu erkunden. Bald erreichten sie das Ufer des kleinen Sees, der das Schloss umgab. Da meinte Fanny: „Sieh doch mal, die vielen kleinen Schiffchen, die dort schwimmen.“ Auch Fredeswind sah die strahlend weißen Segelboote mit den weißgekleideten Menschen, die geruhsam in Richtung der Grünanlage schaukelten. Sie erwiderte: „Ob die wohl auch zum Geburtstag der Elfenprinzessin fahren?“

   



Sinnend schauten sie auf das Wasser. Auf einmal rief eine helle Stimme: „Möge das Licht euch durchfluten, Fanny und Fredeswind!“ Eine weitere ertönte: „Herzlich Willkommen im Elfenreich! Ich bin die Lichtelfe Ava und das ist Elfwine!“ Überrascht schauten die Freundinnen auf. Zwei der kleinen Schiffe steuerten direkt auf das Ufer zu. Fanny flüsterte: „Woher kennen die beiden uns denn? Ich habe sie noch nie gesehen.“ Ebenso leise gab Fredeswind wieder: „Ich auch nicht. Aber vielleicht können Lichtelfen ja hellsehen?“ Die beiden Elfen schienen auch zu wissen, dass sie auf dem Weg zum Schloss waren und luden sie, samt Hunden, dazu ein mit überzusetzen.

   



An einem kleinen hölzernen Landesteg legten sie an, dankten Ava und Elfwine und stiegen aus. Einige freundliche Wasserelfen wiesen ihnen den Weg. Vorbei an einem Bach, der sich plätschernd in den See ergoss, fingen die Freundinnen an den Park zu durchstreifen. Plötzlich begannen die Hunde wütend zu bellen, das sich fast bis zur Raserei steigerte. Fredeswind rätselte: „Was mögen die zwei nur haben? Es ist hier doch ganz friedlich.“ „Sie scheinen irgendetwas Außergewöhnliches zu wittern.“, erwiderte Fanny. Ein lautes „Aus!“ brachte Anuk und Kuna halbwegs zum Schweigen, so dass sie nur noch böse knurrten. 

     
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


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Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Thanks given by: Meerkoenig , JTD , deskoenigsadmiral , Floranja89
Kurz darauf erreichten sie über den kleinen Pfad, den sie eingeschlagen hatten, so etwas wie eine Hauptstraße. Da erblickte Fanny etwas Seltsames, ja fast Gruseliges und zeigte erregt auf den Weg: „Da, schau doch mal! Nun wundert mich gar nichts mehr.  -  Das ist ja geradezu zum Fürchten!“  Fredeswind sprang ein Stückchen zurück: „Wawawas ist dadas dedenn.“, stotterte sie. „Das sieht man doch“, antwortete Fanny, die sich gleich wieder beruhigt hatte, trocken. Das sind Mammutgerippe mit Skelettreitern. Die sind sicher auch auf der Reise zur Elfenprinzessin.“ Ihre Freundin schüttelte sich: „Na! Das kann ja heiter werden. Wer weiß, was wir hier noch alles für Wesen treffen.“

   



Fredeswind hatte Recht gehabt. Schon in der nächsten Kurve trafen sie auf eine Gruppe Waldelfen. Als Waldbewohner waren sie es gewöhnt sich sachte fortzubewegen. Fast schienen sie zu schweben und ritten lautlos vorüber. Ihre mattgoldenen Gewänder und Rüstungen wirkten unglaublich kostbar.  Sogar die Pferde waren mit goldenen Sätteln, Halftern und Zügeln geschmückt.

   



Gespannt schritten die Freundinnen weiter. Heute schien wirklich alles auf den Füßen zu sein. Auf jedem Weg strömten verschiedene Gruppen zum Schloss. Seltsame Figuren waren da unterwegs. Sie trafen u. a. auf wilde Zwerge mit ihren aufgestellten orangen Haaren, Alchemisten in ihren selbstfahrenden Bollerkarren und Seifenkisten und Gestorbene, aber an die Welt der Lebenden gebundene Ewige. Die meisten Spezies und Reisenden konnten sie jedoch nicht zuordnen. Noch nie waren sie so vielen, ihnen unbekannten, fremdartigen Gestalten begegnet.

   



Um in den anderen Teil des Parkes zu kommen überquerten sie schließlich eine Felsenbrücke. Neugierig betrachteten beide die Wandernden neben ihnen. Sie sahen ungeheuer stattlich und erhaben aus mit ihren Hörnern und großen Hufen. Fredeswind sprach: „Das müssen die angesehenen Faune aus dem Roten Gebirge sein. Von denen habe ich schon einmal gelesen. Sie sind berühmt für ihre filigranen Goldarbeiten. Außerdem tanzen sie hervorragend.“

   
Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Die Moschee ist ja der Hammer. Zehn 
Und die Idee mit den Pfauenbrunnen, wow...darauf muss man erstmal kommen.  daumen daumen daumen
 
Aber auch das Dio von Playmo-family und (Klicky) Coach ist toll.   Daumen2
 
Was ihr alles erlebt habt. Da könnte man direkt neidisch werden.
Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
aber du kannst neu anfangen und das Ende ändern.

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Thanks given by: Fredeswind , JTD , deskoenigsadmiral


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