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24.01.2026, 17:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.01.2026, 17:09 von Fredeswind.)
Langsam begann es den beiden Freundinnen zu dämmern und Fanny fragte interessiert: „Ich war auf Braunbären oder so gefasst. Ihr wollt doch nicht behaupten Ihr hättet eine Bambusbärenzucht?“ „Das sind doch auch Bären, oder nicht?“, grinste Hasala, die sich mittlerweile auch neben ihnen eingefunden hatte, die beiden an.
Jetzt waren Fredeswind und Fanny extra gespannt. Alberich bat sie abzusteigen, dann wies er auf ein Häuschen aus dem gerade zwei neugierige Zwerge kamen. Zu ihnen gesellte sich ein zahmer Panda, der aus einer kleinen Hütte hinaustappte.
Hasala stellte Fanny und Fredeswind vor: „Und das sind Guta und Urs, die schauen bei den Pandas nach dem Rechten.“, ergänzte Alberich. Beide waren über den Besuch des Königs mit Begleitung hocherfreut und begrüßten die Ankömmlinge fröhlich.
Während Rorich und Ekkehard sich um die Pferde kümmerten lud Urs alle ein doch in den Garten zu kommen, dort könnten sie sich in Ruhe unterhalten. Urs erklärte: „Diese Gegend hier ist prima geeignet für die Pandas. Der Bambus gedeiht hervorragend und tiefer im Wald gibt es viele Höhlen, in die sich die Tiere zurückziehen können.“, und Guta fügte hinzu: „Die Bären wachsen hier halbwild auf. Wir zeigen euch nachher noch einen Bau, in dem gerade eine Mutter mit ihrem Jungen wohnt. Aber zuerst erwarten wir noch Besuch, der müsste jeden Moment eintreffen.“
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24.01.2026, 17:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.01.2026, 17:21 von Fredeswind.)
Plötzlich hörte man in der Nähe einen ungewohnten Klang. Fredeswind und Fanny stutzten und letztere meinte: „Horch mal! Kommt dir dies Geräusch nicht irgendwie bekannt vor?“ Die Freundin lauschte: „Das klingt doch nach einem Auto! Was für eine Überraschung.“ Da fuhr es auch schon die Straße herunter.
Urs winkte dem Fahrer zu, er hielt an. Indessen machte Guta den maßlos erstaunt schauenden Gästen begreiflich: „Wir stehen in regem Kontakt mit Fannys Welt. Regelmäßig tauschen wir Bären aus, damit es weder hier noch dort zur Inzucht kommt. Sonst wäre unsere Pandas schon längst eingegangen.“
„Schaut her, im Moment schläft das Männchen. Wir müssen ihn, bevor er erwacht, im Quarantänegehege abliefern.“ Interessiert blickten alle nacheinander hinein. Schließlich stieg Urs zu dem Fahrer ins Auto und gemeinsam brachten sie den schlafenden Passagier fort.
Nun bat Guta alle, sie doch zu begleiten, sie wolle ihnen, wie versprochen, die Pandamutter mit ihrem Jungen zeigen. Die Höhle war die nächste zu dem Zwergenhaus und schon bald erreichten sie diese. Vorsichtig lugten sie zwischen dem Bambus hindurch und konnten eine Weile beobachten wie die Bärin ihr niedliches Junges putzte. Was war das für ein entzückender Anblick.
Bald gesellte sich auch Urs wieder zu ihnen. Nach einem guten, etwas verspäteten Mittagessen verabschiedeten sich die Gäste wieder und machten sich auf den Rückweg. Urs und Guta winkten ihnen noch, bis sie hinter der nächsten Biegung verschwunden waren.
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Immer wieder schön!
Das Hintergrundbild hat es mir angetan, der Bambuswald!

Mk
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05.02.2026, 18:40
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.02.2026, 10:41 von Fredeswind.)
Gegen Abend trafen sie wieder bei der Burg Schwarzenfels ein. Am nächsten Morgen verabschiedeten sich Fredeswind, Fanny und Ekkehard von den Zwergen.
Nach diesen abwechslungsreichen und interessanten Erlebnissen machten sie sich gemütlich auf den Heimweg zur Burg Adlerhorst.
Wieder zurück auf der Burg musste Fredeswind am nächsten Morgen dringende Regierungsgeschäfte erledigen, daher hatte sich Fanny in den Wohnraum des Burgfrieds zurückgezogen. Sie sinnierte vor sich hin: die letzte Zeit war ruhig verlaufen, so dass sie sich von ihren Erlebnissen und Abenteuern erholen konnte. Sie war ausgeruht. In Kürze würde ihre Zeit in Odiland zu Ende gehen. So viel hatte sie seit ihrer Abreise von zu Hause erlebt.
„Zu Hause!“, seufzte sie. Was würde sie daheim nicht alles zu erledigen haben? Ganz zu schweigen von den vielen Terminen, die sie im Hundesalon nachholen müsste. Doch daran wollte sie jetzt gar nicht denken, kurze Zeit hatte sie ja noch.
Die nächsten Tage verabschiedete sie sich nach und nach von den Burgbewohnern, die ihr lieb und teuer geworden waren. Deshalb war sie heute im Vorhof unterwegs. Zuletzt wollte sie dem Jäger Hubertuns und seiner Familie Lebewohl sagen.
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Da dürfte Fanny erstmal richtig viel zu tun kriegen, wenn all ihre tierische Kundschaft mittlerweile so aussehen, wie der Hund auf dem Bild.
Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
aber du kannst neu anfangen und das Ende ändern.
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06.02.2026, 10:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.02.2026, 14:08 von Fredeswind.)
Als sie gerade zu ihm abbiegen wollte, preschte Harro der Eilende plötzlich unter dem Burgtor hindurch. Beinahe hätte er Fanny umgeritten. Diese erschrak fürchterlich, stieß einen spitzen Schrei aus und sprang zur Seite. Harro schaffte es gerade noch das Pferd neben ihr zu stoppen und sie fand sich in einer Staubwolke wieder.
Harro sprang vom Pferd, verneigte sich vor Fanny und sprach errötend: „Tut mir sehr leid Euch so erschreckt zu haben. Weiß nicht, was das Ross geritten hat, dass es mir so durchgegangen ist. Darf ich mich tunlichst dafür entschuldigen?“ Der Schrecken steckte ihr noch in den Knochen, aber sie winkte ab: „Erschreckt habt ihr mich allerdings schon. Aber so etwas kann passieren, wenn man mit Tieren arbeitet.“ Der Bote dienerte und dankte für ihr Verständnis.
Nach diesem Schrecken schaute sie, wie geplant, endlich bei Hubertus rein. Dieser begrüßte sie erfreut und wies auf den Uhu: „Ich glaube, den können wir wieder in die Freiheit entlassen.“ Fanny lächelte den Jäger an, dass sie dies noch miterleben würde, hatte sie nicht erwartet. Und sie beschlossen das noch an diesem Abend zu erledigen. Also begaben sie sich in der Dämmerung zum Waldrand und ließen den Vogel fliegen. Mit kräftigen Flügelschlägen erhob er sich in die Lüfte und war kurz darauf im Wald verschwunden.
Zwei Tage später war Fannys Abreisetag. Sie hatten beschlossen noch gemeinsam Luminara anzuschauen. Diesen Ort hatte auch Fredeswind noch nie besucht. Schließlich brachen sie mit der Wohnkutsche auf. Fanny hatte sich wieder ihre gewöhnliche Kleidung angezogen. So wie ihr anfangs das lange Kleid ungewohnt gewesen war, kam ihr jetzt ihre sonst so gemütliche Hose sonderbar vor.
In Crisscrossing legten sie zu Mittag eine kleine Pause ein. Bald kamen sie mit Johanna ins Gespräch. Fredeswind erzählte, sie habe gehört, dass die Luminarer ein seltsames Völkchen seien, ob Johanne wüsste warum. Diese lachte hellauf und erklärte: „Das kann man wohl sagen! Die bauen tatsächlich immer wieder ihre Stadt komplett um, so dass man an jeder Ecke meint, man komme in eine andere Welt.“ „Also so wie Odiland im Kleinformat?“, fragte Fanny. „Ja, genau, nur noch ungewöhnlicher.“ Das wiederum konnten sich Fanny und Fredeswind kaum vorstellen und die Königin antwortete verwundert: „Na, da lassen wir uns doch mal überraschen.“ Dann verabschiedeten sie sich von ihrer Gastgeberin und fuhren, zum Abschied winkend, weiter Richtung Luminara.
ENDE 8. Kapitel
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Jetzt bin ich ja mal gespannt auf Luminara!
Unbefugte sind nicht befugt, Unfug zu treiben!
Der Befugte
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Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
aber du kannst neu anfangen und das Ende ändern.
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Liebe Freundinnen und Freunde unserer Geschichte 
An diese Stelle möchte ich mich kurz für eure Dankeschöns und Kommentare bedanken. Ich freue mich darüber, dass die Geschichte so gut ankommt und ihr stets am Ball bleibt. 
Und nun geht es hier weiter. Vorhang auf für unsere Erlebnisse in Luminara.
LG von der Märchenfee Fredeswind 
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