22.09.2026, 09:11

Hat da vielleicht etwa die Mühlenteich-Nixe, ihre Finger im Spiel!?

Lassen wir uns überraschen!

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Fredeswinds Märchenschatztruhe
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22.09.2026, 09:11
![]() Hat da vielleicht etwa die Mühlenteich-Nixe, ihre Finger im Spiel!? ![]() Lassen wir uns überraschen! ![]()
Thanks given by: Floranja89 , JTD , deskoenigsadmiral , Fredeswind
22.09.2026, 20:59
Der Müller und die Nixe?
![]() Da passt der Anfang doch sehr gut. Thanks given by: JTD , deskoenigsadmiral , Floranja89 , Fredeswind
22.09.2026, 21:05
Das Schöne ist: es ist wieder Märchenzeit.
![]() Das Traurige ist: es ist wieder Märchenzeit, weil der Herbst kommt...
Unbefugte sind nicht befugt, Unfug zu treiben!
Der Befugte
Thanks given by: deskoenigsadmiral , Floranja89 , Fredeswind , Schoko-Queen
23.09.2026, 07:53
(22.09.2026, 20:59)Schoko-Queen schrieb: Der Müller und die Nixe? Denke auch, dass es der Müller und die Nixe ist. ![]() Na, schauen wir mal.
Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
aber du kannst neu anfangen und das Ende ändern.
Thanks given by: deskoenigsadmiral , Fredeswind
23.09.2026, 15:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2026, 15:40 von Fredeswind.)
Gratulation!
![]() Ihr seid richtig gut!
![]() Ihr habt es eraten. Es ist das Märchen:
'Der Müller und die Nixe'
LG von der Märchenfee Fredeswind
![]()
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe "Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!" Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900) Thanks given by: Meerkoenig , deskoenigsadmiral , Der Archivar , Floranja89
23.09.2026, 15:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2026, 15:45 von Fredeswind.)
Der Müller und die Nixe
(frei nach Ludwig Bechstein)
Es war einmal ein Müller, der war reich an Geld und Gut und führte mit seiner Frau ein vergnügtes Leben.
Aber Unglück kommt über Nacht; der Müller wurde arm und konnte zuletzt kaum noch die Mühle, in der er saß, sein eigen nennen. Da ging er am Tage voll Kummer umher, und wenn er Abends sich niederlegte, fand er keine Ruhe, sondern verwachte die ganze Nacht in traurigen Gedanken.
Eines Morgens stand er früh vor Tage auf und ging ins Freie; er dachte, es sollte ihm leichter ums Herz werden. Als er nun auf dem Damme an seinem Mühlteiche sorgenvoll auf und nieder ging, hörte er es aus einmal in dem Weiher rauschen, und als er hinsah, da stieg eine schöne Frau daraus empor.
Da erkannte er, dass es die Nixe des Weihers sein müsse und vor großer Furcht wusste er nicht, ob er davon gehen, oder stehen bleiben sollte. Indem er so zauderte, erhob die Nixe ihre Stimme, nannte ihn bei Namen und fragte ihn, warum er so traurig wäre?
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe "Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!" Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900) Thanks given by: Meerkoenig , deskoenigsadmiral , Der Archivar , Schoko-Queen , Floranja89 , JTD
23.09.2026, 15:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2026, 15:49 von Fredeswind.)
Als der Müller die freundlichen Worte hörte, fasste er sich ein Herz und erzählte ihr, wie er sonst so reich und glückselig gewesen wäre und jetzt sei er so arm, dass er sich vor Not und Sorgen nicht zu raten wisse.
Da redete ihm die Nixe mit tröstlichen Worten zu und versprach ihm, sie wolle ihn noch reicher und glücklicher machen, als er je gewesen sei, wenn er ihr dagegen das gebe, was eben in seinem Hause jung geworden sei.
Der Müller dachte, sie wolle ein Junges von seinem Hunde oder seiner Katze haben, sagte ihr also zu, was sie verlangte und eilte gutes Mutes nach seiner Mühle. Aus der Haustür trat ihm seine Magd mit freudiger Gebärde entgegen und rief ihm zu, seine Frau habe soeben einen Knaben geboren. Da stand nun der Müller und konnte sich über die Geburt seines Kindes, die er noch nicht so bald erwartet hatte, nicht freuen.
Traurig ging er ins Haus und erzählte seiner Frau und seinen Verwandten, die herbeikamen, was er der Nixe gelobet hatte. „Mag doch alles Glück, das sie mir versprochen hat, verfliegen“, sprach er, „wenn ich nur mein Kind retten kann.“ Aber niemand wusste andern Rat, als dass man das Kind sorgfältig in Acht nehmen müsse, damit es niemals dem Weiher zu nahe käme.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe "Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!" Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900) Thanks given by: Meerkoenig , deskoenigsadmiral , Der Archivar , Schoko-Queen , Floranja89 , JTD
25.09.2026, 16:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.09.2026, 16:14 von Fredeswind.)
Der Knabe wuchs fröhlich auf und unterdessen kam der Müller nach und nach zu Geld und Gut, und es dauerte nicht lange, so war er reicher, als er je gewesen war. Aber er konnte sich seines Glückes nicht recht freuen, da er immer seines Gelübdes gedachte und fürchtete, die Nixe werde über kurz oder lang auf die Erfüllung dringen.
Aber Jahr auf Jahr verging, der Knabe wurde groß und lernte die Jägerei, und weil er ein schmucker Jäger war, nahm ihn der Herr des Dorfes in seinen Dienst, und der Jäger freite sich ein junges Weib und lebte friedlich und in Freuden.
Einstmals verfolgte er auf der Jagd einen Hasen, der endlich auf das freie Feld ausbog. Der Jäger setzte ihm eifrig nach und streckte ihn mit einem Schusse nieder. Sogleich machte er sich ans Ausweiden und achtete nicht darauf, dass er sich in der Nähe des Weihers befand, vor dem er sich von Kind auf hatte hüten müssen.
Mit dem Ausweiden war er bald fertig und ging nun an das Wasser, um seine blutigen Hände zu waschen. Kaum hatte er sie in den Weiher getaucht, als die Nixe emporstieg, ihn mit nassen Armen umfing und ihn mit sich hinabzog, dass die Wellen über ihm zusammenschlugen.
Fredeswind Märchenschatztruhe
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25.09.2026, 16:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.09.2026, 16:17 von Fredeswind.)
Als der Jäger nicht heimkehrte, geriet seine Frau in große Angst, und als man nach ihm suchte und am Mühlteiche seine Jagdtasche liegen fand, da zweifelte sie nicht mehr daran, wie es ihm ergangen sei.
Ohne Rast und Ruhe irrte sie an dem Weiher umher und rief wehklagend Tag und Nacht ihren Mann. Endlich fiel sie vor Müdigkeit in einen Schlaf.
Darinnen es ihr träumte, wie sie durch eine blühende Flur zu einer Hütte wanderte, worin eine Zauberin wohnte, die ihr ihren Mann wieder zu schaffen versprach.
Als sie am Morgen erwachte, beschloss sie der Eingebung zu folgen und die Zauberin aufzusuchen. So wanderte sie aus und kam bald zu der blühenden Flur und dann zu der Hütte, worin die Zauberin wohnte. Sie erzählte ihren Kummer und dass ein Traum ihr Rat und Hilfe von ihr versprochen habe.
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25.09.2026, 18:57
Meine Oma hatte uns das Märchen früher mal vorgelesen....
ich hab mich dann gewundert, warum die Frau einen ertrunkenen Mann wieder haben wollte. Okay, mit 4 oder 5 Jahren stellt man halt noch solche Fragen.
Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
aber du kannst neu anfangen und das Ende ändern.
Thanks given by: deskoenigsadmiral , Fredeswind , JTD
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